Tierhalter-Infos

Die Reise-Apotheke für den Vierbeiner

Ein Urlaub mit Hund ist etwas Herrliches. Doch bevor es losgeht, muss der Tierfreund an einiges denken. Denn: Wenn der Hundehalter sich nicht ausreichend vorbereitet, kann sich der lang ersehnte Urlaub als Chaos-Tour herausstellen. Je nach Reiseziel, müssen der nötige EUHeimtierausweis bereit liegen und die entsprechenden Impfungen erledigt sein. Bei all den Vorbereitungen kommt oftmals die Reiseapotheke für den Hund zu kurz. Deshalb folgt eine Liste dessen, womit die Apotheke bestückt sein sollte. Sie ist eine Empfehlung und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Tierarzt beraten.

 

  • Mittel gegen Reisekrankheit
  • geeignetes Beruhigungsmittel (z.B. für den Flug)
  • Mittel zur Vorbeugung von Magen-, Darmverstimmung Wundspray
  • geeignete Heil-Salbe gegen eventuelle Verletzungen
  • Verbandsmaterial
  • geeigneter Ohr-Reiniger für Tiere
  • Mittel gegen Parasiten („Spot-on“, Band oder Spray)
  • ggf. Medikamente, die das Tier regelmäßig braucht.

 

Tennisball & Stöckchen sollten tabu sein

Mischling Jackson liebt es, wenn Frauchen das Stöckchen wirft. Das Spiel ist zwar ein echter Klassiker, dennoch sind Zweige, Äste und hölzerne Stöcke nicht ganz ungefährlich für Ihren Vierbeiner.

Beim Tragen oder Hinterherspringen kann sich der Hund den Stock leicht in Rachen oder Brust rammen. Um zu vermeiden, dass Hund Jackson direkt hinter dem Stock herspurtet, lässt Frauchen ihn zunächst im Platz und schickt den Hund erst los, wenn das Holz wieder auf dem Boden liegt.

Ganz klar, dass die meisten Hunde wie Jackson gerne auf dem Stock herumkauen. Geben Sie hier besonders Acht: Splitter können in Mund und Rachen für Entzündungen sorgen. Keine Seltenheit sind verschluckte Splitter und größere Holzfragmente, die sich in die Darmwand bohren oder einen Darmverschluss hervorrufen. Und: Nicht jeder Stock ist ungiftig! Zum Beispiel Äste von Eibe, Holunderstrauch oder Goldregen können Ihrem Tier schaden. Treten Vergiftungssymptome wie Speicheln, Erbrechen und Atemnot auf, bringen Sie Ihr Tier umgehend zum Tierarzt.

 

Hundefrisbee oder Dummys aus dem Fachhandel oder der Tierarztpraxis sind in jedem Fall ein sichereres Spielzeug als das Stöckchen. Bälle aus Hartgummi oder Naturkautschuk sind ebenfalls die bessere Wahl.

Vorsicht auch beim Tennisball: Im Filzbezug befindet sich Farbstoff. Und: Im Filz ist immer etwas Sand, der die Zähne schädigt, wenn der Hund auf dem Ball kaut. Auf Dauer werden hier Zahnbehandlungen nötig. Zerlegt der Hund den Ball in Einzelteile, sind Filz und Gummi schnell verschluckt. Dies kann u.a. ein Darmverschluss zur Folge haben, der umgehend behandelt werden muss.

 

Meerschweinchen: der Transport zum Tierarzt

Wenn für eines Ihrer Meerschweinchen ein Tierarztbesuch ansteht:  Nehmen Sie nach Möglichkeit kein einzelnes Tier mit. Die Fellknäuel fühlen sich sicherer, wenn ein anderes Mitglied des Rudels dabei ist. Eine artgerechte Rudelhaltung versteht sich von selbst, da Meerschweinchen äußerst kommunikativ und gesellig sind.

Transportboxen für Meerschweinchen sollten Bewegungsfreiheit bieten, eine große Öffnung haben, gut belüftet und dunkel sein. Durchsichtige Boxen eignen sich nicht, da der Stress für die Tiere zu groß ist. Ins Innere der Box legen Sie bitte keine Einstreu, sondern ein Handtuch und darüber eine Lage Heu, damit sich die Tiere verstecken können.

Nehmen Sie auch eine Tüte mit dem Lieblingsfrischfutter der Tiere mit, um sie nach der Untersuchung zu belohnen. Doch geben Sie nicht unmittelbar vor dem Tierarztbesuch die Leckereien, da in der Regel Zähne und Mundinnenraum kontrolliert werden.

Bei niedrigen Außentemperaturen  empfiehlt es sich, eine lauwarme Wärmflasche auf eine Seite der Box unter ein Handtuch zu legen. Der Transportweg sollte möglichst kurz sein. Achten Sie bei längeren Fahrten auf eine gute Lüftung und stellen Sie dann Wasser zur Verfügung.

 

Und noch ein Tipp:

Damit Sie nichts vergessen, notieren Sie sich vor dem Tierarztbesuch wichtige Daten des Tieres, Fressgewohnheiten, Gewicht,  Medikamente und  Ihre Anliegen und Fragen.

Öffnungszeiten

Mo. 07.30 - 19.30 Uhr
Di. 07.30 - 19.30 Uhr
Mi. 07.30 - 19.30 Uhr
Do. 07.30 - 19.30 Uhr
Fr. 07.30 - 19.30 Uhr
Sa. 07.30 - 12.30 Uhr

Sprechstunden

Notdienst

19.30 Uhr - 07.30 Uhr

Tel.: 05461 - 88 66 93

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